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22

April

Die neue Drohnenverordnung ist in Kraft !!! das hat sich geändert, darauf müsst ihr achten

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Update Oktober 2017 

Das BMVI hat die Verordnung am 30. März 2017 verabschiedet und die Neuregelungen sind ab dem 06.April 2017 mit der Veröffentlichung  im Bundesanzeiger in Kraft getreten.


 Ab dem 01.  Oktober 2017 gelten die  zwei weiteren  Neuregelungen:

  • Kennzeichnung des unbemannten Fluggerätes ab einer Masse von 250g mit einer feuerfesten Plakette  auf der Name und Anschrift des Besitzers vermerkt ist
  • Es gibt die Plaketten im Internet oder man kann diese auch direkt bei safe-drohne.com von Lufthansa Technik bestellen und dort auch ein Zertifikat über die Baisischulung im Umgang mit Drohnen erwerben. Somit hat man den Nachweis, über die Grundkenntnisse was zu beachten ist bei Wetter, Funktion der Drohne, Aufstieg, Flug und Landung der Drohne oder des Kopters.
  • Kenntnisnachweis zum Betreiben von Drohnen oder Kopter  ab einen Abfluggewicht von 2 Kilogramm
  • die anerkannten Stellen vom LBA für die Schulungen zum Kenntnisnachweis findet ihr auf dieser Seite des LBA´s
  • anerkannte Stellen für den Erwerb des Drohnenführerscheins (Kenntnisnachweis)
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Update April 2017 

Das BMVI hat die Verordnung am 30. März 2017 verabschiedet und die Neuregelungen sind ab dem 06.April 2017 mit der Veröffentlichung  im Bundesanzeiger in Kraft getreten.

Ab dem 06. April. 2017 gelten die ersten Neuregelungen:

  • keine Flüge über und seitlich im Abstand von 100 m zu Wohngrundstücken, zu Naturschutzgebieten, zu sensiblen Bereichen und Unglücksorten, Katastrophengebieten  oder behördlichen  Einrichtungen, zum nächsten bewohnten Gebäude und Naturschutzgebieten, dazu siehe die komplette  Auflistung in den Betriebsverboten weiter unten
  • maximale Aufstiegshöhe von 100 m

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Die neue Verordnung "zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten", wie es im Behördendeutsch heißt,  des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur  ist am 30. März 2017 in Kraft getreten und wurde 06. April 2017  im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist somit rechtskräftig. Die ersten Neuregelungen sind  mit dem  06. April 2017 in Kraft, ab dem  1. Oktober 2017 gelten die zwei weiteren Neuregelungen.

Somit gelten ab diesen Tagen die folgenden Regelungen und Bestimmungen für  Drohnen, Kopter und Modellflugzeuge.


neue Drohnenregeln

ab dem 6.April 2017 gilt:


Allgemeinerlaubnis zum Aufstieg von unbemannten Luftfahrzeugen
( Drohnen, Kopter)


Im gewerblichen Bereich gibt es eine Erleichterung:
Bisher war es nötig, wollte man seine Videos und Fotos gewerblich verwenden oder filmte man gegen Entgelt, so war es erforderlich, eine Aufstiegsgenehmigung der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde zu haben. Diese ist mit Kosten zwischen 200 - 250 Euro angesetzt und hatte eine Gültigkeit von 2 Jahren.
Dies entfällt mit Einführung der neuen Regeln für alle Drohnen und Kopter unter einen Aufstiegsgewicht von 5000 Gramm, 5 Kilogramm. 
Ab einen Aufstiegsgewicht von 5000 Gramm, 5 Kilogramm, benötigt der Drohnenpilot weiterhin die Aufstiegserlaubnis von der Landesluftfahrtbehörde.
Zudem wird das generelle Verbot aufgehoben, das nur innerhalb der Sichtweite mit gewerblichen Drohnen und Koptern ab 5000 Gramm, 5 Kilogramm, geflogen werden darf.
Die zuständige Behörde kann nach Prüfung des Antrages eine Ausnahmegenehmigung erstellen, wodurch der Flug auserhalb des Steuerers sowie bei Nacht  erfolgen kann.

Aufstiegshöhe und Flugweite von Drohnen


Es ist in der neuen Verordnung festgelegt, das Drohnen exakt bis 100 m über Grund aufsteigen dürfen.
Ausgenommen sind hier die Modellflugplätze. Dort dürfen Drohnen und Modellflugzeuge über 100m über Grund aufsteigen.
Wer höher aufsteigen möchte, braucht dafür eine Ausnahmegenehmigung der Landesluftfahrtbehörde.
Weiterhin dürfen Drohnen wie bisher nur in Sichtweite geflogen werden. Das heißt, meist ist je nach Größe der Drohne bei 300 - 500 m Schluss, da die Drohne dann nur noch als kleiner Punkt am Himmel erkennbar ist.

Wie auch bisher, besteht die Pflicht, bemannten Luftfahrzeugen stets auszuweichen.

Betriebsverbote für Drohnen


Wie bisher, ist es verboten, Drohnen dort zu betreiben, wo es zu einer Behinderung oder einer Gefährdung kommen kann.

Weiterhin verboten bleibt es, Drohnen über und in seitlichen Abstand von 100 m in sensiblen Bereichen wie Unglücksorten, Katastrophengebieten sowie weiteren Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, über Menschenansammlungen, Hauptverkehrswegen, mobilen Einrichtungen  der Bundeswehr bei genehmigten Mänövern und Übungen, Industrieanlagen, Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung, Einrichtungen der Verfassungsorgane des Bundes und der Länder,  diplomatischen und konsularischen EInrichtungen sowie Organisationen im Sinne des Völkerrechts ihren Sitz haben, sowie Liegenschaften von Polizei und anderen Sicherheitsbehörden  und in An- und Abflugbereichen von Flugplätzen sowie bei Nacht zu betreiben.

Hier gilt ebensfalls, sollte der Anlagenbetreiber zugestimmt haben, so darf dort geflogen werden. Sei es für Wartung,  Instandsetzung oder  Videoaufnahmen etc.
Eine weitere Ausnahme besteht für Rettungskräfte, die selbst Drohnen betreiben, diese dürfen im Rahmen  Ihrer Einsätze mit Drohnen in diesen Gebieten fliegen.

Neu ist hierbei dass, wie bereits vorher, über, und neu, in einen seitlichen Abstand  von 100 m  nicht  in den oben genannten Gebieten mit einer Drohne  betrieben werden darf.

Weiterhin bleibt es verboten, die Drohne auserhalb der Sichtweite zu fliegen, wenn sie weniger als 5000 Gramm, 5 Kilogramm, wiegt.

Es kann auch hier eine Ausnahmegenemigung  bei der Landesluftfahrtbehörde beantragt werden ,  um bei Nacht  oder auserhalb des Steuerers zu fliegen.

Neu  in der Verordnung, das Verbot, über Wohngrundstücke und Naturschutzgebieten zu fliegen, wenn die Drohne oder das Modellflugzeug ein Gewicht über 250 Gramm, 0,25 Kilogramm, hat. Das gleiche gilt, unabhängig von seinen Gewicht, wenn das Flugobjekt optische, akustische oder Funksignale empfangen, zu übertragen oder aufzeichnen kann.

Da jede fliegende Drohne über WLan per Smartphone, Tablet oder Fernbedienung, durch das Funksignal gesteuert wird und mit Minikameras auch Bilder oder Videos auf die Geräte übertragen, fallen somit auch die kleinsten Drohnen unter diese Regelung und sie dürfen nicht über fremde Wohngrundstücke gesteuert werden.

Hat man, vorzugsweise schriftlich, die Einverständniserklärung  des Besitzers,  darf man  dessen Wohngrundstück überfliegen und sowohl starten als auch  landen.

Dies war ebenfalls bisher so vorgeschrieben, an diesen Verboten wird sich daher nichts ändern, es werden möglicherweise weitere Bereiche in diese Liste aufgenommen.

Ein generelles Aufstiegsverbot gilt für Drohnen und Kopter ab 25000 Gramm, 25 Kilogramm.
Das werden die wenigsten der Drohnen und Kopter erreichen. Es wurde trotzdem vorsorglich mit in den Gesetzesentwurf aufgenommen. Dafür muss dann zwingend für jeden Aufstieg eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Landesluftfahrt
behörde beantragt werden.

Betrieb von Drohnen und Modellflugzeugen mit einer Videobrille


Dazu steht in der Verordnung, das Flüge mit der Videobrille bis maximal 30 meter über Grund und das Flugerät nicht schwerer als 250 Gramm, 0,25 Kilogramm ist, erlaubt sind.
Desweiteren muss eine 2. Person die Drohne oder Modellflugzeug ständig in Sichtweite haben und den Luftraum  beobacht um in der Lage sein, den Steuerer vor möglichen Gefahren zu warnen.

ab dem 1. Oktober 2017 gilt:


Kennzeichnung von Drohnen


Ab dem 1.10.2017 muss  jedes unbemannte Fluggerät ab einen Gewicht  von 250 Gramm eine feuerfeste  Kennzeichnung in Form einer Plakette besitzen. Darauf muss der Name und die Adresse des Eigentümers vermerkt werden, so das die Drohne ihren Eigentümer exakt zugeordnet werden kann. Dies gilt auch für Drohnen die auf Modellfluggeländen geflogen werden. Es gibt gereits eine Vielzahl von Anbietern die solche Plaketten anbieten.
Dort werden auf ein Aluminiumplättchen die Daten eingestanzt und mit einer Klebefolie auf der anderen Seite versehen. Somit lässt sich die Kennzeichnung sehr einfach an der  Drohne oder den Kopter anbringen.

Kenntnisnachweis für Drohnenpiloten


Ab einen Aufstiegsgewicht von 2000 Gramm,  2 Kilogramm, müssen Piloten ihre Kenntnisse im Umgang mit den Drohnen nachweisen
. Dies wird durch eine Prüfung von einer anerkannter Stelle des Luftfahrtbundesamtes , kurz LBA, erfolgen oder durch den jeweiligen Luftsportverband nach einer Einweisung, ausgestellt werden.
Das Mindestalter für die Ablegung der Prüfung durch Stellen des LBA ist mit 16 Jahren angegeben, im Luftsportverein liegt das Mindestalter laut Artikel bei 14 Jahren.
Bei Minderjährigen muss die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters (Eltern, Erziehungsberechtigten) vorliegen. 
In dem Artikel des BMVI zu den neuen Regelungen wird geschrieben, das dieser Kenntnisnachweis auch online erfolgen kann.
Die Bescheinigungen haben eine Gültigkeit von 5 Jahren. Danach ist erneuter Kenntnisnachweiß erfordlich.
In den Paragraphen 21d sind die genauen Vorrausetzungen für diese Stellen beschrieben, wo die  Antragsteller den Kenntnisnachweis erlangen können.
Dieser Kenntnisnachweis ist ab dem 01.10.2017 Pflicht, wenn Eure Drohne ein Startgewicht von 2 Kilogramm und mehr hat.
Der Kenntnisnachweis kann bei, vom Luftfahrtbundesamt kurz LBA, anerkannten Stellen abgelegt werden.
Beim Ablegen des Kenntnisnachweises bei diesen Stellen habt ihr die Gewissheit, das ihr das nötige Wissen vermittelt bekommt und das der Kenntnisnachweis auch von den offiziellen Stellen anerkannt wird. Anbei findet ihr den Link der vom LBA anerkannten Stellen: anerkannte Stellen für den Erwerb des Drohnenführerscheins (Kenntnisnachweis)



Die Neuerungen zusammengefasst:


Das BMVI hat die Verordnung am 30. März 2017 verabschiedet und die Neuregelungen sind ab dem 06.April 2017 mit der Veröffentlichung  im Bundesanzeiger in Kraft getreten.

Ab dem 06. April. 2017 gelten die ersten Neuregelungen:

  • keine Flüge über  und seitlich  im Abstand von 100 m zu sensiblen Bereichen und Unglücksorten, Katastrophengebieten  oder behördlichen  Einrichtungen, dazu siehe die komplette  Auflistung in den Betriebsverboten weiter oben
  • maximale Aufstiegshöhe von 100 m
  •  keine Flüge über Wohngrundstücken


Ab dem 01.  Oktober 2017 gilt die  zweite  Neuregelung:

  • Kennzeichnung des unbemannten Fluggerätes ab einer Masse von 250g mit einer feuerfesten Plakette  auf der Name und Anschrift des Besitzers vermerkt ist
  • Kenntnisnachweis zum Betreiben von Drohnen  ab einen Abfluggewicht von 2 Kilogramm


Anbei die Broschüre des BMVI zum Downloaden und der Artikel des BMVI:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/LF/flyer-die-neue-drohnen-verordnung.pdf?__blob=publicationFile 

Artikel des BMVI zu den klaren Regeln für Drohnen  

Sicht des DMFV zu der Neuregelung für unbemannte Fluggeräte


Wie der DMFV am 10.03.17 auf seiner Webseite mitteilt, hat die Länderkammer im Bundesrat durch Ihren Beschluss, den durch das Land Nordrhein-Westfalen formulierten Änderungsantrag  zugestimmt und  damit über die Novellierung der Luftverkehrsordnung entschieden.

In dem Änderungsantrag geht es um die Regelung der 100 Meter Aufstiegsgrenze auserhalb von Modellflugplätzen für Drohnen und Modellflugzeuge gleichermaßen. Damit wäre für viele Modellflieger nicht nur  ein, nach der neuen Verordung, verankerter Kenntnisnachweis  nötig, sondern eine zusätzliche Aufstiegserlaubnis , um die Flugmodelle über 100 Meter  über Grund fliegen zu lassen.
 Dagegen hat der DMFV über ein Jahr lang mit seinen Mitgliedern und angeschlossenen Vereinen protestiert und angekämpft. Auch viele  Fachpolitiker haben diese Grenze als  überzogen  und zu hart  empfunden.

Die Novellierung mit den  Änderungsantrag sieht nun vor, dass Piloten auf Modellflugplätzen mit einer gültigen Aufstiegserlaubnis (AE) ohne individuelle Bescheinigung und wie bisher höher als 100 Meter fliegen dürfen. Verfügen Vereinsflugplätze nicht über eine AE, dann ist das Fliegen oberhalb der 100-Meter-Grenze sowie von Modellen mit einem Startgewicht von mehr als 2 Kilogramm möglich, solange der Pilot über einen persönlichen „Kenntnisnachweis” verfügt. Dies gilt im Übrigen auch für das genehmigungsfreie Fliegen außerhalb von speziellen Modellflugplätzen.

Quelle: DMFV - Deutscher Modellfliegerverband
vor 1 Jahr
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Autor: Knut

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